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Geschichte des TSV Kosel e.V.

Der Turn- und Sportverein Kosel wurde im Jahre 1949 gegründet.

Zu den Gründern gehörten die damalige Koseler Lehrerschaft, unser ehemaliger Gastwirt Wilhelm Eickhorst und der Schmiedemeister Helmut Hingst. Im Saal von W. Eickhorst wurden in den Anfangsjahren in Ermangelung anderer Räumlichkeiten sportliche Übungen an Barren, Pferd und Reck veranstaltet.

Auf den Ländereien von Gemeinde und Kirche am Bültsee wurde dann bereits 1950 von Bürgern und Schülern unserer Dörfer in Eigenleistung der 1. Abschnitt des jetzigen Sportplatzes gebaut. In Handarbeit mit Spaten, Schaufel, Harke, Schubkarre ( alles aus Holz ) und einer Lore wurde der Platz planiert.

Sofort wurde dann auch der Sportbetrieb auf dem neuen Platz aufgenommen.

Besonders aktiv war über Jahre die Faustballmannschaft. Aber auch andere Sportarten konnten sich mit ihren Leistungen sehen lassen.

Leider ist ein breit gefächertes sportliches Angebot ohne größere Räumlichkeiten nicht möglich. Da der Gastwirt seinen Saal nicht für alle Ewigkeit zur Verfügung stellen wollte, entschloss sich die Gemeinde, durch Ankauf und Aufbau einer ehemaligen Wehrmachtsbaracke auf dem Schulhof in Kosel einen „ Turnraum „ für die sportliche Betätigung der Bürger im Winter zu schaffen. Leider reichte jedoch für den Aufbau das Geld nicht aus, so dass die Barackenteile gestapelt auf dem Schulhof liegen blieben. So war der Sportverein plötzlich ohne Bleibe, was besonders im Winter beschwerlich war.

Erst als ein Schadenfeuer im Jahre 1959 das Schulgebäude weitgehend zerstörte, wurde die Baracke als Schulersatzraum auf dem Schulhof aufgebaut. Als ein Jahr später dann die Schule wieder aufgebaut worden war, stand jetzt die Baracke für den Schulsport und den TSV Kosel zur Verfügung.

Inzwischen waren jedoch viele aktive Sportler in andere Gemeinden und anderen Ländern abgewandert – nicht nur der mangelnden Attraktivitäten unseres Vereins wegen, sondern auch weil es in Kosel an Arbeitsplätzen mangelte. Besonders junge Familien entschlossen sich, in den Westen und Süden Deutschlands überzusiedeln. So kamen die sportlichen Aktivitäten in den sechziger Jahren fast zum Erliegen. Insbesondere fand der Mannschaftssport kaum noch statt.

Als 1969 die Schulen in Kosel und Missunde aufgelöst wurden, bot sich die Gelegenheit, den Sportbetrieb neu zu beleben. Plötzlich standen nämlich in den ehemaligen Schulhäusern genügend Räume zur Verfügung. Es waren Toiletten und Duschräume da. Man begann hier Gymnastik zu treiben, Tischtennis zu spielen und vieles mehr. Die Tischtennisspieler aus Kosel waren in den folgenden Jahren sehr erfolgreich. Jugendliche und Herren haben im Einzel und Doppel mehrfach Kreismeisterschaften gewonnen.

Anfang der siebziger Jahre wurde eine Fußballmannschaft aufgebaut und die Faustballabteilung wieder aktiviert. Die Faustballer haben wiederholt Urkunden und Pokale gewonnen, wurden Kreismeister und stiegen in die nächst höhere Staffel auf.

Der einige Jahre nicht vernünftig bewirtschaftete und genutzte Sportplatz am Bültsee wurde mit Unterstützung der Gemeinde neu hergerichtet. Allerdings stiegen in den folgenden Jahren die Ansprüche der Sportler, Schiedsrichter und Betreuer. Wegen fehlender Sanitäranlagen, Umkleidekabinen und Clubräume stellte die Fußballabteilung ihren Spielbetrieb 1974 wieder ein.

Nachdem mit viel Eigenleistung 1978 das Sportlerheim am Bültsee fertig gestellt worden war, wurde die Fußballabteilung wieder aktiv. Das sportliche Leben in der Gemeinde hatte jetzt endlich ein „ Zuhause“! Dagegen „schlief „ der Faustballsport ein, wohl weil er nicht mehr im Trend lag. Auch ein zweites Fußballfeld wurde hergerichtet, so dass im Grunde ohne Pause gespielt werden kann, zumal die Bodenverhältnisse der Rasenoberfläche hervorragend sind.

1979 wurde eine Mädchenfußballmannschaft gegründet. 13 Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren bildeten zunächst den Kader. Die jungen Mädchen wurden 1985 Kreismeister und belegten den 3. Platz bei den Landesmeisterschaften. Aus der Mädchenmannschaft ging 1981 zusätzlich eine Damenmannschaft hervor, die ebenfalls Erfolg feiern konnte. Sie wurden 1986 Meister in der Bezirksklasse und stieg in die Bezirksliga auf. Wegen Mangel an Spielerinnen mussten 1993 die Mädchen- als auch Damenmannschaft wieder aufgelöst werden.

Eine eigene Sporthalle haben wir immer noch nicht. Wir haben aber die Möglichkeit, in den Wintermonaten im der Sporthalle Rieseby bzw. Bundswehr in Eckernförde zu trainieren. Das nutzt besonders unsere Altherrenmannschaft.

Die größte Spate unseres Vereins ist seit Jahren die Frauenabteilung. Ohne Leistungsstrebe wird geturnt und Gymnastik betrieben. Hierzu stehen derzeit genügend Räume auf dem ehemaligen Schulgelände zur Verfügung. Da jedoch die Raumgrößen und- Höhen in den hier vorhandenen Räumlichkeiten nicht ausreichend sind, müssen auch die Gymnastikgruppen ihren Sport teilweise in den Sporthallen unserer Nachbargemeinden ausüben. So müssen unsere Sportler schon sehr motiviert sein und sich ins Auto setzen, um die Hallen der Nachbargemeinden zu erreichen.

Der TSV Kosel hat heute 336 Mitglieder.

Unser Sportplatz am Bültsee ist von der Gemeinde und von der Kirchengemeinde Kosel gepachtet. Die Pachtfläche des Kirchenlandes beträgt 13.430 qm, des Gemeindelandes 32.066 qm, der Gesamtfläche mithin 45.505 qm. Unser Sportlerheim hat die Nutzfläche von 83,62 qm.

Der TSV Kosel bietet für jeden etwas!

Mach mit!